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Die Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung -
neu betrachtet

UNICEF Breastfeeding Paper of the Month October 1993
 
Originaltext: A Fresh Look at the Risks of Artificial Infant Feeding
von Marsha Walker, RN, IBCLC
Aus: Journal of Human Lactation 9(2), 1993, p. 97-107.

Zusammenfassung

Der allgemeine Rückgang des Stillens und die aggressive Werbung für Muttermilchersatzprodukte haben zur Folge, dass die Unterschiede zwischen Muttermilch und künstlicher Milchnahrung in Vergessenheit geraten. Es werden Behauptungen in Frage gestellt, Säuglingsnahrung sei sicher, ökonomisch und einfach im Gebrauch. Die Absicht dieses Artikels ist es, das Bewusstsein des Gesundheitspersonals für die unveröffentlichten Seiten der Milchersatznahrung zu vergrößern. Zahlreiche Daten mit Quellennachweisen werden aufgeführt. Diese zeigen, dass Muttermilch und Milchnahrung nicht gleichwertig sind und dass sich, abhängig von der Ernährungsform, die gesundheitliche Entwicklung von Kindern unterscheiden kann. Als Begründung für ihre mangelhafte Information über die Risiken der Milchnahrungen, geben im Gesundheitsbereich Tätige häufig an, Schuldgefühle der Eltern vermeiden zu wollen. Es werden Vorschläge für den Umgang mit diesen Gefühlen gemacht.

...
Fundierte Entscheidungen statt Schuldgefühle

Nur wenige Eltern sind sich über die Gefahren im Klaren, die mit künstlicher Säuglingsernährung verbunden sind. Gesundheitsfachleute weichen der Frage nach den Unterschieden zwischen industrieller Flaschennahrung und Muttermilch aus, indem sie die Eltern nicht über die Gefahren der künstlichen Säuglingsnahrung informieren. Als Entschuldigung erklären sie, dass diese Informationen bei flaschenfütternden Müttern zu Schuldgefühlen führen könnten. Diese patriarchalische Sichtweise versucht Frauen vor dem Wissen zu schützen, dass eine schlechte Wahl mögliche Konsequenzen für sie selbst und ihre Kinder haben kann. Damit wird den Eltern das Recht auf eine eigene Entscheidung, die auf Informationen beruht, geraubt. Wenn Eltern erfahren, dass es doch einen Unterschied gibt und ihnen diese Informationen vorenthalten wurden, erzeugt dies mehr Zorn als Schuldgefühle. Lawrence [93] erinnert Ärzte: "Eltern haben ein Recht darauf, diese Informationen zu erfahren. Sie können selbst eine Entscheidung treffen. Die Angst, einer Mutter Schuldgefühle einzuflößen, ist ein schlechter Grund, der Mutter eine fundierte eigene Entscheidung vorzuenthalten."

Die Verfasserin des Artikels ist Marsha Walker, Krankenschwester, Laktationsberaterin und Präsidentin der Lactation Associates und Direktorin des Breastfeeding Support Program des Harvard Community Health Plan in Wellesley, Massachusetts, USA.

 

lesen Sie den kompletten Artikel unter:  http://stillkinder.de/risiken_formula.html

 

http://www.velb.org/docs/kongressbericht2002-mein_kind_will_nicht_essen.pdf

 
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